Weihnachten – Zeit der Traditionen. Und Zeit der Kuriositäten, wie es scheint, wenn man die Bräuche der verschiedenen Länder etwas näher betrachtet … Aber sehen Sie selbst: Unsere Redaktion hat eine Reihe spannender Highlights „ausgegraben”!
Die „Weihnachtsprügel” beispielsweise sind wohl den meisten Kindern in Norwegen geläufig. Hier heißt es an Weihnachten „Auf zum fastelavnisris”. Schon ganz früh am Morgen werden Geschwister und Eltern – auch wenn Sie noch gemütlich im Bett liegen – mit speziellen Ruten geschlagen. Kleiner Trick, um den scherzhaften Schlägen zu entgehen: ein kleines Geschenk bereithalten, das besänftigt garantiert!
Während es andernorts an Weihnachten überaus ruhig und beschaulich zugeht, hat man in Mexiko ganz andere Vorstellungen, von einem gelungenen Fest. Hier veranstalten die Menschen lustige bunte Umzüge, die idealerweise von einem explosivem Feuerwerk gekrönt werden. Diese so genannten Pasadas sollen (auch wenn nur entfernt nachvollziehbar) die weihnachtliche Suche nach der Herberge repräsentieren. Die mexikanischen Kinder freuen sich übrigens immer über eine tönerne Pinata, in der süße Leckereien versteckt sind. Das traditionelle Gefäß wird aufgehängt und mit verbundenen Augen zerschlagen.
Und wie werden die englischen Kinder beschert? Nun, in Großbritannien kommt diese Aufgabe dem „Father Christmas” zu, der sich aus Richtung Nordpol mit seinem Rentierschlitten zur Bescherung aufmacht. Im Gegensatz zur traditionell deutschen Geschenkübergabe am 24. Dezember müssen die Kleinen hier noch eine Nacht länger warten. Am 25. Dezember in aller Frühe dann ist es endlich so weit und Father Christmas hat die Geschenke durch den Kamin elegant in die gute Stube hineintransportiert.